neues Leitmedium nur für die Neue Welt?
Obwohl ich mit dem untenstehen Artikel vom 7. April 2008 aus dem E-Market Online die Antwort auf meine Leitfrage bereits ein wenig vorwegnehme, kann ich damit zum ersten Mal in diesem Blog einigermassen aktuell sein.
Joost bleibt in den USA
Der Internet-Videodienst Joost, will laut einem Zeitungsbericht sein internationales Geschäft aufgeben und sich nur noch auf den US-Markt konzentrieren. Grund sei, dass Joost zu wenige Nutzer gefunden und sich nicht genug Senderechte für attraktive Inhalte gesichert habe, berichtete die Londoner „Sunday Times“. Joost galt anfänglich als starker Konkurrent für den populären Videodienst YouTube und hatte den Anspruch, das „Fernsehen der Zukunft“ zu sein. (naf)
Nachdem im Herbst letzten Jahres im Forum des deutschen Joost Community Portals mitgeteilt wurde, dass nun auch Filme in deutscher Sprache, bzw. ins Deutsch übersetzte Filme im Joost-Programm angeboten würden, kommt nun diese Pressemitteilung.
Da meine produktive Phase leider noch nicht über einige kurze Versuchsausflüge hinausgekommen ist, nehme ich nun mal an, dass, falls es jemals Filme in Deutsch angeboten gab, diese nun wieder aus dem Programm gestrichen sind. Bei einem meiner Joost-Versuche habe ich geziehlt nach jenen Filmen gesucht, aber ohne Erfolg. Dadurch ist jedoch nicht zwingendermassen auf das Fehlen der Inhalte zu schliessen, wohl eher auf meine Unerfahrenheit im Inhaltesuchen.
Natürlich werde ich in der ‘Zukunft’, die mir hier noch bleibt, dann wirklich mal herausfinden, wie Joost funktioniert. Und da die Joostmacher sich selber bereits wieder aus dem Rennen der weltweiten Internet-TV-Programmen herausgenommen haben, werde ich mich dann auch soweit als möglich auf die Entwicklung bei den amerikanischen Angeboten konzentrieren, und Annahmen treffen, unter welchen Voraussetzungen es auch im Rest der Welt geklappt hätte.
‘geklappt hätte’ ist nun aber doch ein bisschen voreilig. Mal schaun wies weitergeht, denn nachdem ich lange nur Foren- und Zeitungsbeiträge aus den Jahren 06 und 07 gelesen habe, geht jetzt zumindest wieder mal was. Soviel für heute dazu.
April 21, 2008 um 9:13
Nach Deinem Artikel zu urteilen, scheint es so als hätten die Erfinder von Joost ihr Produkt etwas gar vorschnell als das „Fernsehen der Zukunft“ angepriesen. Die Sicherung der Senderechte wäre bestimmt eines der ersten Schritte gewesen, die man hätte regeln müssen. Das funktionierte bisher in der Vergangenheit und in der Gegenwart so und in der Zukunft bestimmt auch. Schliesslich wollen die Joost-Macher den anderen Internetdiensten und dem regulären Fernsehen ja immer eine Nasenlänge voraus sein. Und was die fehlenden Nutzer betrifft, da bin ich sicher kein „Masstab“, weil ich mich zu wenig in diesen Internetforen bewege und auch die anderen Communities nicht so häufig frenquentiere aber von Joost habe ich vorher noch nie etwas gehört, sprich von dem ganzen Hype der diese neue Medium ausgelöst haben soll. Ich frage mich nun, wen Joost den nun ganz genau ansprechen will, die grosse Masse oder bloss ein paar Insider. Oder ist Amerika etwa schon die ganze Welt?