CiteULike

Posted in Nicht kategorisiert on Juni 30, 2008 by carlaproject

Da bei den neueren Artikeln die Sidebar nicht mehr angezeigt wird, und ich das Problem wohl auch nicht in den nächsten paar Stunden lösen kann, gebe ich hier den Link zu meiner CiteULike-Seite an.

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Zukunftsmusik

Posted in Nicht kategorisiert on Juni 26, 2008 by carlaproject

Um ihr ursprüngliches Ziel zu erreichen, die Fernsehenden auf der ganzen Welt von den Vorschriften des Fernsehprogramms zu befreien und deren Fernsehgewohnheiten zu revolutionieren, müssen die Joost-Macher natürlich auch auf deren Wünsche und Änderungsvorschläge eingehen. Was sie auch tun, in gewissem, möglichem Masse.

Vor allem bieten sie den Joost-Interessierten an, selber an der Verbesserung mitzuhelfen.

Denn „Joost ist nicht nur eine Software zum downloaden und benutzen, es ist auch eine Plattform, die auf viele Arten verbessert und erweitert werden kann. Dev.joost.com ist eine Seite und Plattform für Entwicklerarbeiten an Joost und speziell für Hersteller von Widgets (Anwendungserweiterungen). Die Seite enthält, wie auch die offizielle Joost-Seite, einen Blog, auf welchem die Developers über Neuerungen auf dem Laufenden gehalten werden.

Weiter sind detaillierte Angaben darüber wie man, rein administrativ zum Developer wird angegeben und auch ‚Konstruktions’-Starthilfen und Beispiele. Inwiefern dieses create-your-own-Joost jedoch genutzt wird ist mir schleierhaft. Auf der Suche nach in-process-widgets habe ich rein gar nichts gefunden. Die obgenannten plattformartige Entwicklerarbeit funktioniert also wahrscheinlich nur einseitig. Trotzdem ist die Idee natürlich sehr gut, neben Verbesserungsvorschläge in Foren kann man durch ‚Mitarbeit’ interessierte User gut bei der Stange halten.

Auch andersweitig sucht man um verbessernde, interessante Änderungen:

Künftig wird Joost nicht mehr mittels Programm laufen, sondern web-basiert. Dies ist bestimmt eine Möglichkeit weitere Nutzer zu gewinnen, schon nur, da diese Art nicht Betriebssystemabhängig ist. Zudem soll Joost demnächst auch auf Spielkonsolen laufen, und obwohl gerade das noch sehr Zukunftsmusik ist, wäre damit der mögliche Zuwachs an Usern wohl am grössten. Ein weiterer Coming-Soon-Punkt sind „more social features“. Eine menge neuer aufregender Funktionen, welche genau dies sind, wird jedoch nicht genannt.

Ideen sind also da, und wenn Joost auch nicht das neue Leitmedium wird, dann nicht nur weil die Inhalte zu unspektakulär sind und die Handhabung zu wenig ausgereift, sondern vermutlich auch, weil die grosse Masse der Fernsehenden schlicht noch nicht soweit ist und wir können wohl trotzdem weiterhin gespannt sein, was uns künfig begoten wird und vor allem wie.

Ich schliesse diesen Blog mit den Worten von Kerry Vance (Mitarbeiter von Joost) im Hinblick auf die neue web-basierte Version von Joost.

“..we’re working really hard to build a great platform for video entertainment.”

Gut, macht das, dann sehen wir es uns vielleicht auch an.

Video-on-Demand – Will das überhaupt jemand?

Posted in Nicht kategorisiert on Juni 26, 2008 by carlaproject

Was Joost anbietet ist kostenfreies Video on Demand (VoD) und wird in der Medienindustrie schon seit langem thematisiert. Die technischen Voraussetzungen waren jedoch auch lange Zeit nicht gegeben bzw. eine realistische Verbreitung von VoD wäre nur mit enormem finanziellem Aufwand möglich gewesen.

Mittlerweilen gibt es einige VoD-Anbieter. Entweder via PC oder TV oder auch mobil. Die verschiedenen Geschäftsformen sind Pay-per-View, Download-to-own (Inhalt kann behalten werden) oder im Abonnement. Im Folgenden will ich aufzeigen, dass die Grundvoraussetzungen für Video on Demand, und also auch der Geschäftsidee von Joost, gegeben sind.

Der Konsum audiovisueller Medien, insbesondere des Fernsehens, befindet sich im Wandel. Wichtige Aspekte dabei sind, wie in vorherigen Beiträgen bereits angesprochen, sind der Trend zu mehr zeitlicher Souveränität und inhaltlicher Selektivität. Immer mehr Zuschauer möchten sich von den vorgegebenen Programmplänen lösen. Das vor allem deshalb, weil gern gesehene Inhalte oft nicht zu jenem Zeitpunkt gesendet werden, der für den Zuschauer ideal wäre. Es kann passieren, dass Sendungen deshalb verpasst werden. Ist der Zeitpunkt der Ausstrahlung vorgegeben, so muss der Zuschauer einen relativ grossen Aufwand betreiben, sei es um seinen Tagesablauf auf das Programm abzustimmen oder um die Sendung mittels Aufnahme- und Abspielgerät aufzuzeichnen. Dazu ist jedoch zu sagen, dass ungefähr die Hälfte der Besitzer solcher Aufnahmegeräte diese gar nicht erst zum Aufzeichnen gebrauchen.

Diese Tatsachen stellen eine Chance für Video-on-Demand dar. Die Verkaufszahlen von Videohandlungen unterstützen diese Aussagen. Obwohl das Fernsehen ein immer breiteres Angebot hat, haben sich die Ausleihen in Filmhandlungen von 2000 bis 2005 beinahe verdoppelt. Der Zuschauer will sich also tatsächlich wie bereits gesagt, zeitlich und inhaltlich unabhängig machen. Auch die konkrete Frage, ob Video-on-Demand als eine Ergänzung oder gar Alternative zum traditionellen Fernsehen gesehen wird, bejahen die Hälfte der Befragten.

Als Gründe, weshalb VoD trotzdem abgelehnt wird, werden an erster Stelle die zusätzlichen Gebühren und an zweiter Stelle die Kosten für die neue Technik genannt. Bei Joost ist beides kostenlos.

Weiter wird gefragt, ob Werbung akzeptiert würde, wenn dadurch die Kosten gesenkt oder gar wegfallen würden. Die Antworten sprechen erneut für das Model von Joost, denn die Befragten zeigten sich offen für die Möglichkeit von Werbung, solange das Konsumerlebnis dabei nicht erheblich gestört würde. Werbung zwischen den Sendungen erhält dabei am meisten Akzeptanz.

Generell kann somit gesagt werden, dass Video-on-Demand durchaus Aussichten auf eine weite Verbreitung und festen Bestandteil in der künftigen Medienlandschaft hat. Es müssen nur gute Finanzierungslösungen gefunden werden, denn der Zuschauer ist sich je länger desto mehr an Kostenlosigkeit gewöhnt.

(Hier ist der ganze Artikel, aus dem das meiste den obigen Beitrages entnommen ist)

Daten sammeln und schützen! und benützen?

Posted in Nicht kategorisiert on Juni 25, 2008 by carlaproject

Joost muss sich zum einen Gedanken über das Urheberrecht machen, wenn die Inhalte von den Partnern online gestellt werden. Zum Andern hat Joost aber auch den User als Kunden und ist somit für den Schutz dessen Daten verantwortlich.

Für den heutigen Blog nehme ich mir die Privacy Policy vor, welche Joost auf ihrer Website veröffentlicht und gebe an, was Joost über seine User wissen will und evtl. auch warum.

Zunächst wird klargestellt, dass sämtliche Informationen, welche gesammelt werden, einzig für das personalisierte Programmangebot gebraucht werden. Und dass auch nur Informationen gesammelt werden, welche dabei auch wirklich hilfreich sind.

Folgende Angaben werden gesammelt

Persönliche Angaben: Geschlecht, Alter, Geburtsdatum, Herkunftsland, Vorlieben/Abneigungen

Kommunikation: Von Joost versendete Mails geben Auskunft darüber, ob die Mail geöffnet und ob allfällige Links aus der Mail heraus angeklickt wurden.

IP-Adresse, Betriebssystem, Browsername und –version, angefragte Seite, verweisende Seite (von welcher Seite wurde auf die Joost-Seite verwiesen, zBsp. Google) Datum/Zeit, manchmal Cookies (zur Wiedererkennung der Seite seit dem letzten Besuch). Ist der User eingeloggt, werden diese Angaben mit seinen Personalangaben verknüpft, gelangt ein User anonym auf die Joost-Seite, so werden die Angaben trotzdem gespeichert, geben dann einfach Auskunft, wie Joost-Besucher zu der Seite finden und was das für Besucher sind (Herkunft).

Sieht sich der User Inhalte von Joost an, sendet der Computer die Informationen darüber, welche Show auf welchem Kanal zu welcher Uhrzeit angewählt bzw. angeschaut wird an Joost weiter.

Eine weitere Art der Datenbeschaffung gelingt Joost durch die Anwendung von ‚Google Analytics’. Dieser Service platziert Cookies auf dem Computer des Users und dokumentiert mit deren Hilfe, wie der User in diesem Fall die Joost-Seite benutzt. Diese Daten werden von Google gesammelt und gespeichert und KANN!, wo durch das Gesetzt erlaubt, an Drittpersonen zur Analyse weitergegeben werden.

Ein gleiches Verfahren verwendet Joost mit Facebook: Der User hat die Möglichkeit, seine Facebook-Freunde über die eigenen Joost-Aktivitäten auf dem Laufenden zu halten, im Gegenzug werden sämtliche Daten von Facebook gesammelt, gespeichert, und an Joost weitergegeben?

Es ist höchstwahrscheinlich, dass Joost die gesammelten Daten analysiert und dies nicht nur im Umfang von „Der Anteil der männlichen User zwischen 35 und 44 Jahren ist so und so gross “, sondern dass konkrete Nutzerprofile über das Verhalten der User erstellt werden. Solche Nutzerprofile sind für die Werbepartner zum Beispiel besonders wichtig (geklickte Werbelinks). Die Joost-Macher sagen, sie könnten aus Verhalten ihrer User lernen und somit das Angebot an deren Vorlieben und Gewohnheiten anpassen. Dem ist auf jeden Fall so, und das ist auch vorteilhaft, auf der anderen Seite werden relativ viele persönliche Daten über den einzelnen User gesammelt. Wie die Cumulus-Karte im Migros kann bestimmt auch die Datensammlung von Joost als bedenkenlos und rechtlich in Ordnung erachtet werden, und schlussendlich profitiert wohl auch der Kunde davon. Jedoch ist das auch eine gewisse Einstellungsfrage und wenn ein User nicht möchte, dass diese Informationen über ihn gesammelt werden, so muss er über die Möglichkeiten der Dokumentierung und Analyse von Daten, welche aus dem Internet gewonnen werden können, Bescheid wissen, da sonst einfach ohne sein Wissen gesammelt wird.

Konkurrenz II

Posted in Nicht kategorisiert on Juni 23, 2008 by carlaproject

Babelgum ist nicht der einzige Internet-TV-Anbieter neben Joost. Hier folgend noch drei weitere mit ihren Vorzügen und Nachteilen gegenüber Joost.

Um sich Inhalte von Miro anzusehen, muss gleich wie bei Joost ein kleines Programm runtergeladen werden, den Miro Media Player. Anders jedoch als bei Joost und auch anderen Anbieter ist dies eine freie Software und läuft auch auf Mac und Linux. Der Player hiess ehemals „Democracy Player“, wohl weil er auch seltene Formate abspielt. Die einzelnen Sendungen werden im P2P-Verfahren runtergeladen und können danach unterbrechungsfrei immer wieder abgespielt werden. Im Gegenzug zu Joost werden die Inhalte jedoch auf dem Rechner abgespeichert, benötigen also eine Menge Speicherplatz. Die Suche nach dem Gewünschten gestaltet sich sehr übersichtlich, Möglichkeiten wie der Mailkontakt zu Freunden und das Tagging gibt es auch hier. Weiter hilft Miro, falls dies gewünscht ist, sämtliche Videos auf der eigenen Festplatte zu verwalten.

Was die Inhalte betrifft so kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass Miro in etwa Ähnliches bietet wie Joost, aber rein von der Benutzung und Bedienung her war ich, trotz der Wartezeit vom Runterladen, schlussendlich zufriedener mit dem, was ich bekam.

In naher Zukunft wir Miro ebenfalls eine Reiterkarten-Funktionalität (Tab) bekommen. Was Firefox-Usern längst bekannt ist, kommt nun auch hier zum Zug: In einem Fenster können verschiedene Unterfenster geöffnet werden, die alle über die Registerkarten verwaltet werden. Es ist dann möglich, ein Video im Hintergrund laufen zu lassen, während im Vordergrund die Senderliste nach einer anderen Datei durchsucht wird.

Wirklich beeindruckende Inhalte hingegen liefert Veoh. Auf der neuen Plattform Hulu werden neben älteren Shows und Independent-Videos auch aktuelle US-Serien angeboten. Auf ihrer Seite versprechen die Veoh-Macher, aus über 5 Millionen Videos genau dasjenige zu finden, das der User sucht. Und bei mir hat das auch schon funktioniert.. „Lost“ wird gleich zuoberst angeboten.

Jedoch muss ich sagen ‚hätte funktioniert..’, denn die attraktiven Angebote über Hulu sind ausschliesslich mit einer amerikanischen IP abrufbar.

Die letzten hier vorgestellten Anbieter sind iplayer von BBC.

iplayer bietet Usern mit UK-IP die BBC-Programme der letzten 7 Tage frei zur Verfügung an. Wenn BBC also seine Inhalte gleich selber über eine eigene Plattform ins Netz stellt und sie nicht verkauft (oder nur uninteressante Teile davon) wird wohl kein anderer Anbieter bei dessen Publikum mehr Interesse wecken können, vorausgesetzt die Briten sehen sich vor allem gerne ihr eigenes Fernsehen an.

Im folgenden kurzen Werbevideo zeigt sich, wie schön und einfach iplayer auch auf dem iPhone anzusehen ist.

Konkurrenz I

Posted in Nicht kategorisiert on Juni 22, 2008 by carlaproject

Als Joost auf dem Markt neu lanciert wurde, dachten die Gründer, sie stünden mit ihrem „Produkt“ relativ alleine und somit konkurrenzlos da. Es bestand bereits Youtube, jedoch hat man sich davon durch bessere Qualität und vor allem Professionalität ganz klar abgegrenzt. Internetfernsehen hat ebenfalls bereits bestanden wie zum Beispiel Zattoo in fürs europäische Fernsehen. Zattoo jedoch spiegelt sozusagen nur das normale Fernsehen im Internet wieder und bringt nicht die von Joost aufgeführten Vorteile von freier Programm- und Zeitwahl.

Mittlerweilen jedoch ist Joost auch schon lange nicht mehr alleine auf dem Video-on-Demand-Markt und einige der Anbieter sind durch ihre überzeugenden Inhalte reale Konkurrenten.

Babelgum ist seit Anfang Juni 07 ohne jegliche Einladung kostenlos nutzbar – jedenfalls, wenn man einen PC mit Windows XP besitzt. Eine Mac-Version ist, wie bei Joost, bisher noch nicht erhältlich.

Die Schaltfläche sieht mit dem Grossen Hauptdisplay zentriert in der Mitte und den jeweils kleineren Randdisplays ähnlich aus wie jene von Joost. Jedoch wurde beim Babelgum-Design der altbekannten Fernsehbedienung noch mehr nachempfunden.

Der Nutzer hat wie bei Joost die Möglichkeit, aus seinen Favoriten eigene Playlists zusammenzustellen und als gegenüber anderen ähnlichen Diensten können die Inhalte mt Tags beschlagwortet werden. In Sachen Inhalten und Usability hat Babelgum einiges gutgemacht, bzw. seine Anfangsfehler behoben. Hat das Programm zu Anfangs nur Naturdokumentationen, Newsclips von Reuters, ein paar Filme aus der Schwarzweiß-Steinzeit des Fernsehens und einige ebenfalls schon etwas altbackene Konzertmitschnitte bestanden, so glänzt Babelgum mittlerweilen mit seinem eigenen „Babelgum Online Film Festival“ mit Spike Lee als Juror und offizieller Einbindung in die Filmfestspiele in Cannes.

Im folgenden kurzen Video, (gefunden auf Youtube :-)), spricht Spike Lee über die Vorzüge von Babelgum (dies wohl hauptsächlich zu Werbezwecken), jedoch auch über die generelle Möglichkeit, dass mit Hilfe neuerer Technologien nicht mehr nur mächtige Produktionsstudios, sondern jeder mit genügend Kenntnissen Filme herstellen und diese auch auf Plattformen wie beispielsweise Babelgum veröffentlichen kann.

Inhalt ist alles

Posted in Nicht kategorisiert on Juni 17, 2008 by carlaproject

Beim Fernsehen geht es darum was läuft, immer? Nein, aber meistens. Die Momente ich denen ich vor dem Fernseher bleibe, obwohl meiner Ansicht nach nur Mist läuft sind bestimmt vorhanden, jedoch selten. Ganz anders ist es aber, wenn ich eigentlich die Wahl habe und mir ansehen kann, was ich will. Bei Video-on-Demand dabei zu bleiben, obwohl kein eigentliches Interesse besteht, macht keinen Sinn.

Zu Anfang von Joost wurde mit grossen Namen geworben, welche grosse Inhalte bringen sollten.

„20’000 TV-Shows, 400 Kanäle und täglich werden es mehr.“ Und die Inhalte für diese Shows lieferten schon in der Startphase Firmen wie Warner Bros., Paramount Pictures, Viacom, MTV, VH1, Endemol und CBS.

International bekannte Inhalte also, und mit Permira und KKR, welche an Pro7 und Sat1 beteiligt sind, sind auch deutschsprachige Inhalte mit dabei.

Die Joost-Macher melden, dass der Schwerpunkt ganz klar auf hochwertigen Inhalten von professionellen Produzenten liege: „Wir werden keine privaten Videos von Usern online stellen, solange die Qualität nicht ausreicht und Urheberrechte nicht geklärt sind“. Man wolle nicht, dass sich Joost zu einem zweiten YouTube entwickle.

Trotzdem ist die Auswahl an Sendern noch beschränkt. So hiess es Mitte 2007 und heisst es auch heute noch. Folgende Probleme haben sich ergeben:

Inhalte sind teilweise nur lokal verfügbar, meistens dann ausschliesslich in den USA. Rechtlich ist das zwar zu verstehen, aber es gibt nichts frustrierenderes, als (endlich) eine interessante Show gefunden zu haben um gleich darauf zu merken, dass er nicht angesehen werden kann.

Ob nun im eigenen Land erhältlich oder nicht, der Inhalt soll vor allem interessant und spannend sein. Und genau das sind die Inhalte von Joost eher nicht. Das Beispiel von Punk’d, einer populären Sendung von MTV ist da schon eine Ausnahme. Ansonsten werden neben Nachrichtensendungen, welche im Vergleich zum normalen Fernsehen immer verspätet laufen, Dokumentationen oder Independent-Filme gezeigt, welche möglicherweise inhaltlich wertvoll, jedoch nicht besonders packend sind. Das kann auch daher kommen, dass die grossen Produzenten bestimmt nicht ihre besten Sendungen gratis freigeben, wenn jene gleichzeitig noch zu Fernseh-Preisen angeboten werden. Die Partner-Produzenten wollten sich eine potentiell gute Möglichkeit wie Joost wohl einfach nicht entgehen lassen, und sind deshalb die Zusammenarbeit eingegangen. Was sie aber schlussendlich liefern, liegt wohl immer noch in ihren Händen und bis zum jetzigen Zeitpunkt reicht das nicht aus, um die Mehrheit der bisherigen Joost-Seher zu befriedigen oder, was noch fast wichtiger ist, wenn Joost erreichen will, was es versprochen hat, neue Seher zu gewinnen.